Heilen mit Wasser. Kneipp’sche Anwendungen für jede Lebenslage: 22.09.22

Eine praktische Einführung von Peter Lenz, Gesundheitstrainer (SKA)

Donnerstag, 22. Sept. 2022, 17.30 Uhr

Quellenpark im Kronthal, Kronberg

Arm- und Beingüsse, Wickel, Wassertreten usw. – Kneippanwendungen kosten wenig, sind effektiv und in ihrer Wirksamkeit wissenschaftlich belegt, schnell und einfach in den Tagesablauf zu integrieren und leicht beizubehalten. Der Naturheilverein Taunus freut sich daher, eine praktische Einführung in dieses grundlegende Naturheilverfahren anbieten zu können.

Am 22.09. 2022 um 17. 30 Uhr findet in Kronberg am Quellenpark die Veranstaltung „Das Element Wasser in der Gesundheitslehre von Pfarrer Sebastian Kneipp“ statt.  Peter Lenz aus Eppstein, Gesundheitstrainer (Sebastian-Kneipp-Akademie) gibt einen ersten Einblick in die Grundlagen des ganzheitlichen, naturheilkundlichen Kneipp’schen Gesundheitssystems.

In praktischen Anwendungen wird der Schwerpunkt auf die Wasseranwendungen gelegt, die in Form von Taulaufen, Arm – und Beingüssen, Wassertreten, Waschungen und Wickel vorgeführt werden. Nach einem ersten Kennenlernen der Möglichkeiten zur Gesundheitsvorsorge und Fürsorge, zur Steigerung des Wohlbefindens und zur Stärkung des Immunsystems sollte es jedem Teilnehmer sogleich möglich sein, einige Anwendungen sicher zu Hause regelmäßig einzusetzen.

Die Veranstaltung findet draußen statt, festes Schuhwerk, ein kleines Handtuch und passende Kleidung sind erforderlich. Die Teilnahme ist kosten- und anmeldefrei, bei Regen fällt die Veranstaltung aus.

 

Weiterführende Hinweise:

Zum Quellenpark im Kronthal finden Sie einen kleinen, aber feinen Eintrag mit vielen Bildern bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Quellenpark_Kronthal

2021 feierte die Kneipp-Bewegung den 200. Geburtstag Sebastian Kneipps. Aber auch 2022 ist ein Jahr der Wasserheilkunde: Vor 200 Jahren wurde die erste Kaltwasserheilanstalt der Welt eröffnet – durch den Kneipp-Vorgänger Vincenz Prießnitz. Aus diesem Anlass hat der Deutsche Naturheilbund (ehemals Prießnitz-Bund), Dachverband der Naturheilvereine, „Wasser“ zum Jahresthema 2022 erklärt. Die von den Naturheilvereinen und dem DNB organisierten bundesweit stattfindenden Aktionstage drehen sich im Herbst dieses Jahres um „Heilen mit Wasser“. Informationen zu weiteren Veranstaltungen finden Sie auf der Website des Naturheilbundes: https://www.naturheilbund.de/leistungen/200-jahre-moderne-hydrotherapie/

Ein Interview zu 200 Jahren Kaltwassertherapie finden Sie auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=5Rgz75MpJlk

 

 

Foto: © Manfred Antranias Zimmer auf Pixabay

Pflanzen, die schon im Mittelalter halfen – NHV Taunus in der Presse

Zur Sonnenkräuter-Führung mit Christiane Onneken Ende Juni erschien im „Höchster Kreisblatt“ ein größerer Artikel mit zahlreichen Informationen und auch Tipps. Der Beitrag aus der Feder von Esther Fuchs trägt den Titel „Pflanzen die schon im Mittelalter halfen – Naturheilverein geht auf die Kraft und Wirkung besonderer Kräuter ein“. Mit freundlicher Genehmigung der Autorin stellen wir Ihnen den Artikel hier als PDF zur Verfügung und wünschen eine anregende Lektüre!

Bild und Text: © Esther Fuchs, Höchster Kreisblatt (FNP)

Wer reden kann, kann auch singen … Heilsames Singen (OpenAir) Mo, 08.08.2022

Freies Singen im Freien
Mo, 08.08.2022, 19.00-20.00 Uhr, Marktplatz Kelkheim

– bei Regen oder Sturm verschiebt sich der Termin um einen Tag auf Di, 09.08.2022, 19 Uhr –

Vor fünf Jahren haben wir in Kelkheim mit dem Heilsamen Singen begonnen. Vor allem Corona hat die kleine Tradition unterbrochen. Nachdem wir von Freunden dieses „leistungsfreien“ Singens immer wieder nach einem Revival gefragt wurden, soll es nun Anfang August ein Sing-Treffen im Freien geben.

Beim heilsamen Singen werden einfache, tendenziell spirituelle Lieder und Kanons aus aller Welt gesungen: Kraft- und Energielieder, Friedens- und Freundschaftslieder, Lieder der Lebensfreude usw. Ohne Noten und ohne Probenstress. Vorkenntnisse oder musikalische „Begabungen“ sind dafür nicht erforderlich. Ein Motto lautet: „Wer reden kann, kann auch singen.“ Ein anderes: „Es gibt keine Fehler, nur Variationen.“

Christoph Wagner, Philosoph, Heilpraktiker und Kreativtherapeut, initiierte 2014 die Gründung des Naturheilverein Taunus, dessen Vorsitzender er seither ist. Und: Er brachte auch das Heilsame Singen in den Naturheilverein. Weitere Infos: https://wastutdirgut.de/heilsames-singen/

PS. Wer mit einer Rahmentrommel oder einer Djembe „umgehen“ kann, ist herzlich eingeladen, diese mitzubringen und mich als Singleiter zu unterstützen, gerade im Freien ist das sehr hilfreich und bereichernd.

Foto: © andreas160578 auf Pixabay

Waldverbunden-Tagesseminar am Sa 11.06.2022

Walderlebnis mit allen Sinnen
Tagesseminar mit Christiane Onneken und Inez Wagner in Königstein

11. Juni 2022, 10-17 Uhr, Königstein-Schneidhain

Die Teilnehmer*innen bei diesem gemeinsamen Walderlebnis sind eingeladen, meditativ, kreativ und schmausend sich auf die Natur vertieft einzulassen und mit ihr in Verbindung zu gehen. Atemübungen und Qigong führen in die Präsenz und münden in eine Baummeditation. In der Pause wird ein Baummärchen gelesen. Am Nachmittag studieren wir Wuchsformen der Bäume und erfahren etwas über energetische Hinweise. Am Ende des Tages führen kleine Rituale wieder in die Waldverbundenheit.

Leitung: Christiane Onneken und Inez Wagner

Christiane Onneken (Königstein/Ts.) ist Physiotherapeutin, Gesundheitspraktikerin, Kräuterexpertin und Gesundheitswanderführerin. Sie stellt viele Heilpflanzenprodukte selbst her und verkauft sie z.B. auf saisonalen Märkten. Für den Naturheilverein Taunus hat sie wiederholt beliebte Führungen angeboten.

Inez Wagner (Kelkheim) ist dipl. Kunsttherapeutin/-pädagogin, dipl. Freie Malerin, Lehrerin für Qigong Yangsheng, Meditation und Spiritualität, Tänzerin, Krankenschwester. Seit einigen Jahren stehen Lebens-Energie-Prozesse in Fokus ihrer Aufmerksamkeit. Sie liebt die Natur.

Zeitrahmen: 10-17 Uhr, Pause ca. 12.30-14.00 Uhr (gemeinsam und flexibel)

Teilnehmerzahl: 10-12

Teilnahmebeitrag: 25,- Euro, für Mitglieder des NHV Taunus 20,- Euro

Anmeldung erforderlich: Nutzen Sie das Kontaktformular der NHV-Website oder schreiben Sie uns formlos an info@nhv-taunus.de.

Mitbringen:

  • Sitzgelegenheit, ideal leichter Klappstuhl, Dreibein und/oder isolierende Decke
  • Wetterentsprechende Kleidung
  • Vesper
  • Inneren Frei-Raum

 

Foto: © Bild von Anja-#pray for ukraine# #helping hands# stop the war auf Pixabay

Heilung mit Wasser – zeitlos aktuell

Wie wäre es mit einem erfrischenden Fußbad beim nächsten Waldspaziergang? Oder denken Sie: „Was nichts kostet ist nichts wert?“ Ein bisschen zugespitzt könnte man sagen: In der Naturheilkunde ist es genau andersrum – 95 % der Naturheilkunde sind gratis, es geht um Eigenaktivität (Bewegung, Ernährung, Entspannung, frische Luft, Sonne, Wasser …) und sind sehr wertvoll oder sagen wir es neudeutsch: effektiv. Mittlerweile gibt es zahlreiche Studien zur Wirksamkeit der einfachsten Naturheilverfahren. Die Frage ist, wer es umsetzt: Wir sind gefragt!

Vincenz Prießnitz (1799 bis 1851) wird als „Vater der Naturheilkunde“ bezeichnet. Vor 200 Jahren, im Frühjahr 1822, begann er sein Elternhaus umzubauen, um darin mehr Platz zu haben, die Menschen zu behandeln, die seit ein paar Jahren zu dem damals erst 23-jährigen „Wasserdoktor“ pilgerten. Ursprünglich begann Prießnitz mit kaltem Wasser zu heilen. Durch die Erfahrungen mit 40.000 Patienten nahm er nach und nach die Ernährung, ausreichende Bewegung und ein bewusstes Leben in seine ganzheitliche Therapie mit auf und legte damit den Grundstein für die neuzeitliche Naturheilkunde. Seine unmittelbaren Nachfolger gründeten die ersten Naturheilvereine und ein paar Jahrzehnte später auch den Dachverband: Deutscher Naturheilbund.

Endlich, oder besser gesagt rechtzeitig zum Jubiläumsjahr, ist es dem Naturheilbund im mühevoller Kleinarbeit gelungen, zahlreiche Schätze der Vergangenheit zu digitalisieren und online als Archiv der Naturheilkunde zur Verfügung zu stellen.

Online-Kurzvorträge (30 Min) von profilierten Referent*innen aus dem Dachverband der Naturheilvereine werden derzeit einmal im Monat zu aktuellen Themen angeboten. Der Vortrag im Mai befasst sich mit Schadstoffen im Wasser.

Im Herbst wird es zum Thema Wasser eine Reihe von Veranstaltungen rund um den von den Naturheilvereinen und dem Naturheilbund organisierten „Tag der Naturheilkunde“ geben. Außerdem Anfang Oktober eine Reise zu den Ursprüngen der Naturheilkunde ins Prießnitz Kur- und Heilbad Jesenik auf dem Gräfenberg (Tschechien). Vielleicht wäre das auch für Sie eine schöne Exkursion? Ansonsten: Stöbern Sie gerne einmal auf der Seite des Naturheilbundes, dort finden Sie auch viele naturheilkundliche Tipps und Ratschläge. Gratis 🙂

PS. Vielleicht interessieren Sie sich mehr für die innerliche „Anwendung“ von Wasser. Dazu finden Sie einen kurzen Artikel im Blog des NHV-Vorsitzenden Christoph Wagner: Welches Wasser wollen wir trinken? 

 

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Impfpflicht oder: Wie die Ethik abhanden kam

Ethik ist ein anderes Wort für Moralphilosophie. Es geht um Fragen nach dem richtigen Handeln, nach gut oder schlecht oder sogar gut und böse. Ein riesiges Feld. Nun haben wir seit rund 21 Jahren einen Deutschen Ethikrat, die ersten Jahre hieß er Nationaler Ethikrat, der sich interessanterweise fast ausschließlich mit ethischen Fragen der Medizin befasst. Seine Mitglieder werden zur Hälfte von der Bundesregierung, zur Hälfte vom Bundestag bestellt, sein Status gilt als „unabhängig“, was auch immer das sein soll.

Böse Zungen argwöhnten von Beginn an, dass das Gremium dazu da sei, den unstillbaren Hunger des medizinisch-pharmazeutischen Komplexes nach neuen Geschäftsfeldern vor allem in der Biotechnologie in ein sozialverträgliches Licht zu tauchen, es also im Sinne des Gemeinwohls erscheinen zu lassen, wenn Deutschland nicht vom internationalen marktgetriebenen Biotech-Fortschritt abgehängt wird.

So schlimm schien es dann aber viele Jahre nicht, was der DER ablieferte, das Themenspektrum war breiter und die Empfehlungen oft differenzierter als von Kritikern befürchtet. Doch mit den Empfehlungen zur Corona-Impfpflicht hat der DER seine Unschuld verloren, sämtliche Erkenntnisse zur Wirksamkeit bzw. Nicht-Wirksamkeit der Impfung in wesentlichen Punkten, die eine Impfpflicht rechtfertigen könnten, willentlich ignoriert und ist einer Funktion angekommen, die mit Ethik nichts zu tun hat: Handlanger der Entmündigung.

Lesen Sie die zweiteilige Analyse „Wie die Ethik beim Ethikrat abhanden kam“ von NHV-Vorsitzender Christoph Wagner: https://wastutdirgut.de/e-wie-ethikrat-teil-i/

 

Illustration: (C) Pixabay

Deutscher Naturheilbund positioniert sich gegen Covid-Impfpflicht

Jede und jeder kann sich impfen lassen. Impfangebote sind ausreichend vorhanden und hinreichend bekannt. Niemand muss sich rechtfertigen, der sich auf diese Weise schützen möchte. Niemand sollte aber auch so tun, als bedürfe es noch mehr an offizieller „Aufklärung“ (also massive Werbung verbunden mit Erpressung) bezüglich der Impfung.

Überlassen wir die Impfentscheidung den mündigen Patient*innen bzw. Bürger*innen! Wehren wir uns gegen weiteren Impfzwang (z.B. mittels 2G als Zutrittsbedingung etwa zum Studium oder zur Ausbildung). Widersprechen wir der Impfpflicht für Heilberufe. Es gibt mittlerweile offenkundig keinerlei „solidarische“ Gründe für die Impfung, wenn diese keine sterile Immunität erzeugt, wenn Geimpfte ebenfalls sich und andere anstecken, auch krank werden, und wenn das Ziel „Herdenimmunität“ oder neudeutsch „Gemeinschaftsschutz“ völlig utopisch ist. Treten wir einer Kampagne entgegen, die dem Motto folgt: „Je weniger sich die Impfung als effektiv erweist, desto mehr Menschen müssen dazu gezwungen werden.“ Schützen wir die Menschenwürde und das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

Viele der ungeimpften Angehörigen nicht-ärztlicher Heilberufe (Ergotherapeut*innen, Logopäd*innen, Psychotherapeut*innen, Physiotherapeut*innen, Hebammen und nicht zuletzt Heilpraktiker*innen) fühlen sich derzeit von ihren Verbänden und Institutionen im Stich gelassen, denn diese schweigen immer noch zu Impfzwang und Impfpflicht. Ähnlich sind viele Mitglieder in naturheilkundlichen Institutionen und Leser*innen entsprechender Publikationen enttäuscht über die mangelnde Aufklärung aus naturheilkundlicher und ganzheitsmedizinscher Sicht.

Ich freue mich umso mehr, dass sich der Deutsche Naturheilbund (DNB), Dachverband der Naturheilvereine, klar gegen eine Impfpflicht positioniert hat. Die älteste europäische Vereinigung für Naturheilkunde vertritt Laien, Berater und Therapeuten. Hier geht’s zur DNB-Stellungnahme.

Erfreulicherweise steht der DNB nicht ganz allein, so hat auch die Gesellschaft für Gesundheitsberatung (GGB) klar Stellung bezogen gegen Impfzwang und Impfpflicht.

Die wichtigsten Argumente gegen die Impfpflicht finden Sie ganz kurz und knackig bei den Ärztinnen und Ärzten für individuelle Impfentscheidung.

Bitte helfen Sie mit, diese Positionen und Argumente zu verbreiten!

Vielen Dank!

Mit besten Grüßen

Christoph Wagner, 1. Vors. Naturheilverein Taunus

 

Illustration: © Wilfried Pohnke auf Pixabay

Tipp des Monats: Es gibt keine Fehler … Raus aus dem Schwarz-Weiß-Denken!

„Es gibt keine Fehler, nur Variationen.“ Ein bisschen Ähnlichkeit hat dieses geflügelte Wort mit dem eher herbstlichen Motto: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.“ Beide scheinen nicht ganz ernst, aber auch nicht nur als Spaß gemeint. Vielleicht könnte man sie auch als Herausforderung verstehen, aus dem Schwarz-Weiß-Denken von richtig und falsch oder gut und schlecht herauszutreten, jedenfalls die Sache etwas entspannter zu betrachten.

Ich habe das schöne Motto „Es gibt keine Fehler, nur Variationen“ zunächst beim Heilsamen Singen kennen gelernt, und in diesem Kontext verwende ich es selbst immer wieder. Es steht für die Einladung, sich vom Leistungszwang freizumachen: Es beinhaltet das Versprechen von mehr Spaß und Lebensfreude durch weniger Bewertung.

Das Motto trifft auf viele weitere Lebensbereiche und auf die Lebenskunst zu. Aus ihm sprechen Wohlwollen und Güte, wenn es darum geht, etwas anders zu machen oder etwas ganz Neues zu wagen. Wann immer etwas passiert, was unseren Wünschen oder Idealvorstellungen widerspricht oder auch nur unseren Perfektionismus stört, könnten wir uns fragen: „War’s wirklich ein Fehler oder eher eine Variation?“

Sicher, Fehler gibt es – trotz des schönen Wahlspruchs. Manchmal sind sie für etwas gut: Wir lernen etwas aus dem Fehler. Oder die Leidtragenden unseres Fehlers lernen etwas. Manchmal lässt sich zwar beim besten Willen nicht erkennen, wofür ein Fehler gut gewesen sein soll. Doch selbst dann ist er immer noch für eines gut: Uns und unser Umfeld daran zu erinnern, wie wichtig eine menschliche Fehlerkultur ist!

Gerade wenn ein Fehler total bedauerlich, tragisch, ärgerlich, gravierend und natürlich komplett „unnötig“ ist, geht es um die Frage: Wer darf bei uns (wann) (welchen) Fehler machen? Wie gehen wir damit um? Gotthold Ephraim Lessing, Vordenker in Sachen Toleranz, hat es einmal so formuliert: „Fehler schließen Vorsatz und Tücke aus; daher müssen alle Fehler Allen zu verzeihen sein.“

Das mutige Ausprobieren mit dem Risiko, Fehler zu machen, scheint mir besser, als Fehler partout vermeiden zu wollen. Ich habe schon öfters gelesen, dass Menschen am Lebensende eben das zu den größten „Fehlern“ zählen, was sie unterlassen, was sie sich nicht getraut haben.

Nach meiner Erfahrung sind die meisten Handlungen (oder auch Nicht-Handlungen), die später als Fehler klassifiziert werden, ohnehin mit einer gewissen Notwendigkeit geschehen: Eigentlich hatten wir wichtige Gründe, uns genau so zu entscheiden, oder aber wir hatten (scheinbar) gar nichts zu entscheiden, wir hatten keine Wahl. Hinterher ist man immer klüger, aber vermutlich geht es dabei eher selten um Fehler, sondern um Variationen auf unserem Lebensweg – und wie be- oder abwertend wir damit und mit uns selbst umgehen, das scheint mir maßgeblich dafür, ob unser Leben besser wird.

Ich wünsche Ihnen viel Glück und Gelassenheit!

Text: © Christoph Wagner, Philosoph und Heilpraktiker (wastutdirgut.de), 1. Vors. NHV Taunus

Foto: © Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

Therapiefreiheit auch für Tiere. Tipp des Monats: Petition unterzeichnen!

Mitte September entscheidet der Bundesrat über über das Tierarzneimittelgesetz. Das klingt erst einmal unverdächtig. Doch in seiner derzeitigen Fassung, die im Januar 2022 in Kraft treten soll, beinhaltet das Gesetz erhebliche Einschränkungen für Tierhalter(innen) und Tiertherapeut(inn)en im Umgang mit nicht rezeptpflichtigen Arzneimitteln für Ihre Lieblinge. Das Gesetz würde so dazu führen, dass die konventionelle (chemische) Tiermedizin gestärkt, die ganzheitliche, komplementäre und sanfte Medizin geschwächt würde. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, können Sie sich an einer aktuellen Petition beteiligen: Therapiefreiheit für Tiere erhalten!

Bild: (c) Fotolia

Natürliche Wirkstoffe gegen Corona? Kurz-Vortrag am Mi, 07.07.2021, 19.20 Uhr

Tipp des Monats Juli: Vortrag von HP Horst Boss im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe des Deutschen Naturheilbundes

Der Dachverband der Naturheilvereine bietet monatlich an einem Mittwoch, jeweils 19.20-19.50 Uhr, einen Kurz-Vortrag unter dem Titel „10 vor Halb“. Beim aktuellen Termin im Juli geht es um natürliche Wirkstoffe, die präventiv und therapeutisch bei Corona helfen sollen.

Schwere Krankheitsverläufe sind bei Corona-Infektionen gefürchtet. Entzündungen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Neueste klinisch-wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, welche natürlichen Wirkstoffe in welcher Dosierung das Immunsystem modulieren und Entzündungen entgegenwirken können – präventiv sowie therapeutisch. Horst Boss, Heilpraktiker und Medizinjournalist, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Deutschen Naturheilbund, hat das Thema in der neuen Folge „10 vor halb“ aufbereitet.

Den Zugangslink zur kostenfreien Veranstaltung können Sie per Mail unter

online-veranstaltungen@naturheilbund.de

anfordern.

Vorschau auf die nächsten Termine:

  • August: Omega-3 – das Superfood bei Herz-/Kreislauferkrankungen (18.08.21)
  • September: Der Darm, dein Freund (29.09.21)
  • Oktober: Die Mistel in der Onkologie (27.10.21)

Weitere Informationen rund um Aktivitäten und Leistungen, aber auch Geschichte unseres Dachverbands:

https://www.naturheilbund.de/

 

Bild: © Tumisu auf Pixabay