Tipp im Juni: Leistungen des Naturheilbunds kennen und nutzen

Der Deutsche Naturheilbund (DNB), Dachverband der Naturheilvereine, setzt sich seit 130 Jahren für die Verbreitung naturheilkundlichen Wissens ein – unabhängig, ehrenamtlich und gemeinnützig, als Laienorganisation mit zahlreichen kompetenten Ärzten, Heilpraktikern, Gesundheits- und Ernährungsberatern. Der DNB hat u.a. die Gründung unseres NHV Taunus unterstützt und uns seither in verschiedenen Fragen erfolgreich beraten. Er hat den jährlichen, bundesweiten „Tag der Naturheilkunde“ etabliert und stellt den teilnehmenden Vereinen kostenlose Werbemittel zur Verfügung. Schauen Sie sich doch immer wieder mal auf der Website des DNB um, und nutzen Sie Angebote und Leistungen: www.naturheilbund.de

 

(Foto: CW, NHV Taunus)

Singen im Paradies(weg): heilsames Singen – die neuen Termine

Monatliches heilsames Singen

Singen ist „Medizin“, insbesondere in der Gemeinschaft und wenn der Stress, etwas richtig oder gut machen zu müssen, entfällt. Wir laden Sie zum Heilsamen Singen in Kelkheim ein, jeweils an einem Freitagabend im Monat: Lieder aus aller Welt – von Verbundenheit, Frieden, Freude, Liebe, Kraft …

Seit März 2019 angeleitet von Sonja Tröger (zertifizierte Singleiterin von Singende Krankenhäuser e.V.).

Die nächsten Termine :

24.05.2019
14.06.2019
Juli: Sommerferien
16.08.2019
27.09.2019

11.10.2019 evtl. (wir suchen noch eine/n Singleiter/in)
22.11.2019

freitags, jeweils 19-21 Uhr
(jeweils mit einer kleinen Halbzeitpause)

Ort:Gemeindehaus von St. Johannes, Kelkheim-Fischbach … im Paradiesweg.

Ihre Spende von 5 Euro kommt direkt der musikalischen Jugendarbeit in der Gemeinde zugute!

Bild: © Pixabay

Falls Sie Fragen haben, können Sie uns gerne kontaktieren: info@nhv-taunus.de oder Tel. 06195/999786 (Christoph Wagner)

Mehr Infos zum heilsamen Singen: www.nhv-taunus.de/heilsames-singen/

 

 

2016_12 Tipp des Monats Dezember

Die Kraft der Vorstellung

Haben Sie schon einmal versucht, sich die kalten Füße durch die Kraft der Vorstellung zu wärmen? Es klappt. Haben Sie schon einmal durch die Kraft des Willens eine beginnende Erkältung vertrieben? Es geht (zumindest manchmal). Haben Sie schon einmal ein Problem, das Sie beschäftigt, in eine Schublade gelegt oder – in der Vorstellung – jemand „zurückgegeben“? Auch das ist möglich. Erst in den letzten zwanzig Jahren hat auch die konventionelle Medizin erkannt, welche unglaubliche Heilkraft von Vorstellungen und inneren Bildern ausgehen kann. Solche Kräfte sind ganz oft am Werk, ohne dass wir uns dessen bewusst sind, schon wenn wir z.B. eine Tasse Kräutertee trinken. Man kann sie aber auch gezielt nutzen oder verstärken.

Vielleicht bedürfen wir solcher Kräfte und Kenntnisse besonders in dieser Weihnachtszeit 2016, nach einem Jahr mit viel Gewalt, Aggression, Hass, Ängsten, Sorgen, Trauer … Das alte Jahr hat noch ein paar Tage, und es ist durchaus erlaubt und sogar nötig, sich einmal kraftvoll vorzustellen, wie es ohne die großen und kleinen Probleme zu Ende geht. Es ist durchaus möglich, uns selbst in etwas mehr Ruhe, Frieden und Freude zu bringen – durch die Kraft der Vorstellung oder auch durch die Kraft des Glaubens. Im Sinne unseres NHV-Mottos „Der Natur und dem Leben vertrauen“.

Mit herzlichen Grüßen

Christoph Wagner, Vors. NHV Taunus

 

Foto: (c) Pixabay

2017_01 Tipp des Monats Januar

Gerade in der dunklen kalten Jahreszeit ist es wichtig, sich öfters an der frischen Luft aufzuhalten. Der Körper benötigt das Licht zur Vitamin-D-Bildung und Stimmungsaufhellung. Auch bei geschlossener Wolkendecke gelangen bei einem Spaziergang noch Lichtstrahlen auf unser Gesicht, um eine Wirkung zu erzielen. Ebenso hilft der Kältereiz, die körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken und sich fit gegen Grippeviren und Bakterien zu halten. Gleichzeitig kann man bei einem Gang durch die Natur die Vögel und Bäume beobachten. Wenn man aufmerksam ist, sieht man auch die Schönheiten des Winters, die zu anderen Jahreszeiten nicht ins Auge fallen. Z.B. kann man jetzt die Mistel, einen Halbschmarotzer der Bäume, besonders gut erkennen.  In der anthroposophischen Medizin werden Mistelpräparate sogar gegen Krebs eingesetzt. So wie bei einem Tumor die geordnete  Zellteilung aus dem Ruder gelaufen ist, so kann man dies auch bei der Mistel (wächst kreisrund in alle Richtungen) beobachten.

(J. Bergmann, NHV Taunus)

Wolfgang Herr – Was kommt in den Topf ?

Was kommt in den Topf ?
Nach meiner Fastenkur auf dem Darß/Ostsee stellten sich mir neue Fragen und Herausforderungen:

  • Welche Lebensmittel sind für die Ernährung nach dem Fasten förderlich?
  • Ich wollte einfach nicht wieder in die alte Schiene zurück fallen. Dafür war das Fasten zu kostbar.
  • Wie ich faste ist mir bekannt! Aber wie setzen sich die Lebensmittel zusammen?
  • Wie ist es mir möglich, wenn ich im Laden oder auf dem Markt stehe gesunde Ware zu erkennen? Ich will ja nicht ständig im Internet nachsehen, Was ist Was?
  • Mein Anspruch ist es, aus dem Gefühl heraus, von meinem Körper die Signale zu verstehen, was mir gut tut.

Ich freue mich auf den Austausch hier beim NHV Taunus.
Wolfgang Herr, 30.10.2014

2014_12 Tipp des Monats Dezember

Wenn die Kinder frieren…

  • So sehr wir uns auf den Winterurlaub freuen, die kalte Jahreszeit kann auch sehr zu schaffen machen mit überraschendem Kälteeinbruch, mit Wetterwechsel während einer Tour. Oft werden die Kinder beim Spiel oder bei sportlicher Aktivität überrascht und nehmen die Kälte erst spät wahr. Nun heißt es schnell handeln:
  • Wenn die Kinder durchnässt und frierend nach Hause kommen, hilft kein Schimpfen: unverzüglich ausziehen und in die Badewanne. „Unverzüglich“ heißt: ohne Zwischenstopp direkt ins Badezimmer, wo das Wasser schon einläuft. Kinder kann man notfalls auch zu Zweit (oder Dritt) in der Badewanne unterbringen. Dann ordentlich warmes Wasser einlaufen lassen, dass der Körper möglichst ganz bedeckt ist. Wenn man nach 15min. das erste Kind rausholt und abtrocknet, kann in der Küche schon Teewasser aufgesetzt werden.

Wärme von außen und von innen – bevor die Gegenreaktion des Organismus anläuft! – hilft oft, eine Erkältung ganz zu verhindern.

Erwachsene können einen Schritt weiter gehen:

  • das Überwärmungsbad fängt wohltemperiert an und dann lässt man heißes Wasser zulaufen, damit die Temperatur erhöht wird. Dauer maximal 15min. Gerne auch schon in der Wanne den ersten Tee trinken. Wenn es zu warm wird, also unangenehm heiß… dann ist Stop!
  • Wasser ablaufen lassen, Aufstehen und kalt abduschen. Kalt? Ja kalt! Mit dem kalten Wasser, das nur kurz die Körperoberfläche streift, wird die Wärme nach innen getrieben. Später sitzt man eingehüllt in einen Frotteebademantel und eine Decke im warmen Zimmer und schwitzt ein wenig nach. Dann kommt die Wärme wieder von innen nach außen – wie Ebbe und Flut.
  • Mit diesen Überwärmungsbädern hat mein Großvater schon viele Heilungen erleben dürfen. Er hatte 7 Kinder, die zum Schrecken jeden Arztes wurden, weil sie alle Krankheiten „wegschwitzen“ wollten. Und die Haut meiner 90-jährigen Tante – zart wie ein Kinderpopo.

Dr. Hein Reuter, Bad Homburg

2014_11 Tipp des Monats November

Täglich drei erfreuliche Erlebnisse aufschreiben

  • In mein Tagebuch habe ich früher oft geschrieben, was am Tag schief gelaufen war, was perfekter hätte sein können, anstatt mich an die besonderen, positiven Begebenheiten zu erinnern, die mich berührt, bewegt und gefreut haben: die Farbenpracht der Natur, ein herzliches Gespräch, eine freundliche Geste, ehrliche Kinderworte, eine überraschende Situation, eine liebevolle Umarmung.
  • Notieren Sie täglich drei Begebenheiten, die Ihr Herz erfreuen, in ein „Glücksmomente-Tagebuch“. Sie werden überrascht sein, wie viele Möglichkeiten es an einem Tag gibt, glücklich und zufrieden zu sein. Die neue Fokussierung auf diese Erlebnisse eines Tages bringt mehr Lebensfreu(n)de, Dankbarkeit und Erinnerungen.

Michaela Fuchs, Heilpraktikerin
(aus: Naturarzt, 11/2014)