2015.03.12 – Elektrosmog – Vortrag

Elektrosmog – eine verdrängte Gesundheitsgefahr…

Was können wir selbst tun, um die Risiken zu reduzieren?

  • Vortrag von Baubiologin Eva Grünmeier
  • Donnerstag, 12. März 2015, 19.30 Uhr –
  • Kunsthaus K22, Altenhöfer Weg 22, Oberursel

Die künstliche elektromagnetische Strahlung in unserem alltäglichen Umfeld nimmt weiter zu. Gesundheitliche Entwarnung kann nicht gegeben werden, dennoch wird das Problem eher selten kritisch thematisiert. Wieso? Weil „alle“ WLAN, Smartphone & Co. nutzen? Weil man „sowieso nichts daran ändern kann“? Eva Grünmeier, Baubiologin, Messtechnikerin und Sachverständige, seit 2006 selbständig in Frankfurt tätig, klärt über Gefahrenquellen auf – und darüber, was jede/r selbst tun kann, um das Risiko für sich und seine Familie zu reduzieren.

Eintritt: 5,-€ bzw. 3,- € (NHV-Mitglieder)

Tag der Naturheilkunde – Artikel vom 14.10.2014

Taunus Zeitung vom 14.10.2014 berichtet vom Tag der Naturheilkunde:

Wie die Natur bei Beschwerden hilft. Viele Menschen sind von Naturheilkunde fasziniert. Immer mehr greifen bei Erkältungen zu pflanzlichen Präparaten. Doch der Tag der Naturheilkunde in Oberursel machte klar, dass Naturheilkunde mehr ist als Pillen oder Tabletten auf Pflanzenbasis.

Oberursel.  Vorsichtig hält der Homburger Mediziner Hein Reuter die brennende Moxa-Zigarre über den Akupunkturpunkt der Patientin. Die Zigarre besteht aus gerolltem Beifußkraut. Durch den Wärmereiz, den sie auf der Haut auslöst, wird die Durchblutung in bestimmten Körperregionen anregt. „Man glaubt gar nicht, dass das funktioniert“, sagte sie nach der Vorführung beeindruckt. Zum ersten Mal besuchte die Schwalbacherin am Sonntag einen Tag der Naturheilkunde und war von dem vielfältigen Angebot im Oberurseler Kunsthaus K22 angetan. „Ich bin offen für Neues, auch wenn ich noch keine Erfahrungen mit Naturheilkunde gesammelt habe.“

Das umfangreiche Programm, das der Naturheilverein Taunus ausgearbeitet hatte, bot für Neulinge, aber auch alte Hasen reichlich Informatives. „Wir wollten einen Einblick geben, wie vielseitig die Naturheilkunde ist“, sagte Vorsitzender Christoph Wagner. So ein Tag der Naturheilkunde leiste aber auch Aufklärungsarbeit und mache klar, dass Naturheilkunde mehr sei als Medikamente auf pflanzlicher Basis. „In der Naturheilkunde steht nicht die Pille im Vordergrund. Naturheilkunde ist ein ganzheitlicher Ansatz und umfasst Bewegung, Ernährung und Entspannung“, sagte Wagner.

Neue Erkenntnisse in Bezug auf die Verwendung ayurvedischer Gewürze lieferte Wolfgang Herr, der einen exklusiven Kochkurs anbot. Kreuzkümmel, Koriander, Anis und Bockshornklee röstete er in einem Topf an und erklärte, welche Vorzüge die Gewürze hätten. „Kreuzkümmel beispielsweise wirkt sehr verdauungsfördernd“, erzählte Herr, während er reichlich Linsen, zwei Lorbeerblätter, Chili, Kurkuma und Kokosmilch dazugab. Chili dagegen habe eine „aufräumende Wirkung“, Kurkuma spende Wärme.

2015.02.10 – Mit Schüßler-Salzen den Winter vertreiben?

Die Abwehr mobilisieren, den Körper entschlacken

Vortrag von Apothekerin Claudia Scherer

  • Dienstag, 10. Februar 2015, 19.30 Uhr
  • Kunsthaus K22, Altenhöfer Weg 22, Oberursel

In der Übergangszeit vom Winter zum Frühjahr werden verschiedenen Anforderungen an unseren Organismus gestellt: Zum einen zeigt das Immunsystem, das seit Herbst auf Hochtouren arbeitet, gewisse Ermüdungserscheinungen; nicht selten fangen wir uns gerade in dieser Zeit nochmals einen Atemwegsinfekt ein. Zum andern muss der Körper Ballast abwerfen, den er im Winter u.a. durch mangelnde körperliche Betätigung bei gleichzeitig erhöhtem Gaumenschmaus angesammelt hat. Mit der Biochemie nach Dr. W. H. Schüßler steht uns ein überschaubares und bewährtes System an Mitteln zur Verfügung, um sowohl die Abwehr zu unterstützen als auch dem Körper beim Entgiften und Entschlacken – z.B. auch als Begleitung beim Fasten – zu helfen. Apothekerin Claudia Scherer, spezialisiert auf Homöopathie und Naturheilkunde, erläutert die Wirkungsweise der Schüßler-Salze im Allgemeinen und gibt konkrete Anwendungstipps für die genannten jahreszeitlichen Aufgaben.

Eintritt: 5,-€ bzw. 3,- € (NHV-Mitglieder)

 

2015.02.09 – Achtsamkeit – NHV-Treff

NHV-Treff (offen für alle Interessierten)

Montag, 9. Februar 2015, 20.00 Uhr, Kunsthaus K22 (Altenhöfer Weg 22, Oberursel)

„Achtsamkeit“ ist in den letzten Jahren zu einer Art Zauberwort im Bereich der Naturheilkunde, Psychologie und „Bewusster Leben“ geworden. Wir sprechen darüber, was es für uns bedeutet oder bedeuten könnte.

Wolfgang Herr – Was kommt in den Topf ?

Was kommt in den Topf ?
Nach meiner Fastenkur auf dem Darß/Ostsee stellten sich mir neue Fragen und Herausforderungen:

  • Welche Lebensmittel sind für die Ernährung nach dem Fasten förderlich?
  • Ich wollte einfach nicht wieder in die alte Schiene zurück fallen. Dafür war das Fasten zu kostbar.
  • Wie ich faste ist mir bekannt! Aber wie setzen sich die Lebensmittel zusammen?
  • Wie ist es mir möglich, wenn ich im Laden oder auf dem Markt stehe gesunde Ware zu erkennen? Ich will ja nicht ständig im Internet nachsehen, Was ist Was?
  • Mein Anspruch ist es, aus dem Gefühl heraus, von meinem Körper die Signale zu verstehen, was mir gut tut.

Ich freue mich auf den Austausch hier beim NHV Taunus.
Wolfgang Herr, 30.10.2014

2015.01.29 – Chronobiologie – gesünder leben 
im Einklang mit der Natur – Vortrag

Chronobiologie: gesünder leben 
im Einklang mit der Natur

Was

  • Die Chronobiologie, Wissenschaft von den tages- und jahreszeitlichen Bedingungen der biologischen Abläufe, ist noch recht jung – doch das auf diese Weise wiederentdeckte Wissen zum größten Teil uralt. Sowohl die westliche Naturheilkunde als auch die traditionelle fernöstliche Medizin haben immer betont: Es geht uns am besten, wenn wir mit den Rhythmen der Natur leben. Schichtarbeiter und Fernreisende können ein Lied davon singen, wie es sich anfühlt, wenn es anders ist. Nicht nur die Organfunktionen und der Stoffwechsel, selbst unsere seelische und geistige Verfassung leiden. Stimmungsschwankungen, Depressionen und Burnout werden von der Chronobiologie auch in Zusammenhang damit gebracht, dass immer mehr Menschen in Arbeit und Freizeit gegen die innere Uhr und/oder gegen die Naturprozesse leben. Dr. med. Hein Reuter, spezialisiert u.a. in Homöopathie und Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM), erklärt, worauf es z.B. jetzt am Winterende ankommt und wie wir mit Hilfe der Naturheilkunde und durch eigene Aktivitäten rhythmusbedingte Krankheiten vermeiden oder behandeln können und wieder zu einer gesunden Balance finden.

Wann?

  • Donnerstag, 29. Januar 2015, 19.30 Uhr

Wo?

  • Kunsthaus K22, Altenhöfer Weg 22, Oberursel

Eintritt?

  •  5,-€ bzw. 3,- € (NHV-Mitglieder)

Anmeldung

2014.12.28 – Tanzworkshop mit Claudia Bady

„Altes Loslassen und Neues begrüßen“

  • Tanzworkshop mit Claudia Bady – Tanzend mit einer deutlichen Vision herzerfrischt ins Neue Jahr

Wann?

  • Sonntag, 28. Dezember 2014, 11.00 bis 16.00 Uhr

Wo?

  • Gärtnerweg 62 in 60322 Frankfurt am Main

Kosten?

  • Mitglieder des Naturheilvereins Taunus: 30 €.
  • Nichtmitglieder 40 € inklusive Imbiss.

Anmeldung?

2014_12 Tipp des Monats Dezember

Wenn die Kinder frieren…

  • So sehr wir uns auf den Winterurlaub freuen, die kalte Jahreszeit kann auch sehr zu schaffen machen mit überraschendem Kälteeinbruch, mit Wetterwechsel während einer Tour. Oft werden die Kinder beim Spiel oder bei sportlicher Aktivität überrascht und nehmen die Kälte erst spät wahr. Nun heißt es schnell handeln:
  • Wenn die Kinder durchnässt und frierend nach Hause kommen, hilft kein Schimpfen: unverzüglich ausziehen und in die Badewanne. „Unverzüglich“ heißt: ohne Zwischenstopp direkt ins Badezimmer, wo das Wasser schon einläuft. Kinder kann man notfalls auch zu Zweit (oder Dritt) in der Badewanne unterbringen. Dann ordentlich warmes Wasser einlaufen lassen, dass der Körper möglichst ganz bedeckt ist. Wenn man nach 15min. das erste Kind rausholt und abtrocknet, kann in der Küche schon Teewasser aufgesetzt werden.

Wärme von außen und von innen – bevor die Gegenreaktion des Organismus anläuft! – hilft oft, eine Erkältung ganz zu verhindern.

Erwachsene können einen Schritt weiter gehen:

  • das Überwärmungsbad fängt wohltemperiert an und dann lässt man heißes Wasser zulaufen, damit die Temperatur erhöht wird. Dauer maximal 15min. Gerne auch schon in der Wanne den ersten Tee trinken. Wenn es zu warm wird, also unangenehm heiß… dann ist Stop!
  • Wasser ablaufen lassen, Aufstehen und kalt abduschen. Kalt? Ja kalt! Mit dem kalten Wasser, das nur kurz die Körperoberfläche streift, wird die Wärme nach innen getrieben. Später sitzt man eingehüllt in einen Frotteebademantel und eine Decke im warmen Zimmer und schwitzt ein wenig nach. Dann kommt die Wärme wieder von innen nach außen – wie Ebbe und Flut.
  • Mit diesen Überwärmungsbädern hat mein Großvater schon viele Heilungen erleben dürfen. Er hatte 7 Kinder, die zum Schrecken jeden Arztes wurden, weil sie alle Krankheiten „wegschwitzen“ wollten. Und die Haut meiner 90-jährigen Tante – zart wie ein Kinderpopo.

Dr. Hein Reuter, Bad Homburg

2014_11 Tipp des Monats November

Täglich drei erfreuliche Erlebnisse aufschreiben

  • In mein Tagebuch habe ich früher oft geschrieben, was am Tag schief gelaufen war, was perfekter hätte sein können, anstatt mich an die besonderen, positiven Begebenheiten zu erinnern, die mich berührt, bewegt und gefreut haben: die Farbenpracht der Natur, ein herzliches Gespräch, eine freundliche Geste, ehrliche Kinderworte, eine überraschende Situation, eine liebevolle Umarmung.
  • Notieren Sie täglich drei Begebenheiten, die Ihr Herz erfreuen, in ein „Glücksmomente-Tagebuch“. Sie werden überrascht sein, wie viele Möglichkeiten es an einem Tag gibt, glücklich und zufrieden zu sein. Die neue Fokussierung auf diese Erlebnisse eines Tages bringt mehr Lebensfreu(n)de, Dankbarkeit und Erinnerungen.

Michaela Fuchs, Heilpraktikerin
(aus: Naturarzt, 11/2014)